Die Zukunft der Supply Chain

Konsolidierungsebene

Supply Chains umfassen mehr als die direkte Beziehung zwischen einem Einkäufer und einem Verkäufer. Die Beziehung stützt sich auch auf externe Dienstleistungen wie Qualitätssicherung, Zertifizierungen, Transport und Logistik, Versicherungen und viele weitere. Diese von Dritten erbrachten Dienstleistungen sind zwar nicht direkt Teil der Produktwertschöpfung, aber oftmals unerlässlich für den flüssigen Ablauf von Handelsprozessen. Lieferanten, deren Kunden und Drittanbieter von Dienstleistungen sind alle Teil des Supply Chain-Ökosystems – deshalb ist es von größter Bedeutung, dass alle gut zusammenarbeiten können.

Die Konsolidierungsebene von Tradeshift ist die technische Basis und Voraussetzung für Zusammenarbeit und Datenaustausch zwischen den Kontoinhabern auf der Tradeshift-Plattform. Sie bietet auch die Möglichkeit für Dritte, die nicht auf der Plattform sind, mit Kollegen in ihrem Supply Chain-Ökosystem zusammenzuarbeiten. Als Teil unserer Tradeshift Pulse Vision bildet die Konsolidierungsebene einen elementaren Eckpfeiler für die Art und Weise, wie wir die Supply Chains der Zukunft gestalten wollen.

Die Konsolidierungsebene wurde entwickelt, um den Anforderungen zukünftiger Supply Chains gerecht zu werden. Sie ermöglicht die gemeinsame Datennutzung in vier Bereichen: Transparenz, ökologisches Profil, Integrität und Rückverfolgbarkeit. Diese vier Bereiche untermauern einen Aspekt, der für die Zukunft der Supply Chain ungemein wichtig ist: Nachhaltigkeit.

Grundlagen der Nachhaltigkeit

transparency

Transparenz

Transparenz steht für das Wissen, welches über die Teilnehmer in der Supply Chain und ihre aktive Rolle in der Wertschöpfungskette existiert. Einen grundlegenden Anfang bilden hierbei die Metadaten zu den Anbietern in der Supply Chain. Ein weiteres Grundelement der Transparenz sind die Auswirkungen, die jedwede Händleraktionen mit sich bringen. Sobald wir wissen, wer die Akteure sind, kann die nächste Datenebene angewendet werden, welche das jeweilige Verhalten beschreibt. Darüber hinaus erfordert die Bereitstellung von Finanzierungen und frühzeitigen Zahlungen tiefgehendes Wissen über die Anbieter– daher die Notwendigkeit von Transparenz.

footprint

Ökologisches Profil

Unternehmen, die Supply Chains nutzen, müssen sich des ökologischen Fußabdrucks bewusst sein, den sie hinterlassen. Ein typisches Beispiel sind Treibhausgas-Emissionen, andere sind Umweltgefahren wie die Abholzung von Wäldern. Innerhalb der ESG-Berichterstattung (Environmental, Social, and Governance = Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) liefert diese Kennzahl Informationen über das „E“ bzw. den „Umwelt“-Teil der breiter angelegten ESG-Bewertung.

Scope-3-Emissionen können auf der Grundlage der Rechnungen und Bestellungen aus jeder beliebigen Handelsbeziehung berechnet werden. Entscheiden Sie sich für das Einrichten von Rechnungen, das Führen von Emissionserklärungen und das Schaffen von Transparenz darüber, wie sich die Umweltaspekte in Ihrer Lieferkette pro Lieferant und pro Rechnung auswirken. Diese Art von Daten kann Ihnen den Zugang zu umweltfreundlicher Finanzierung ermöglichen.

integrity

Integrität

Bei der Supply Chain-Integrität geht es um Einblicke in das Verhalten der Lieferanten – in erster Linie in Bezug auf Zwangs- oder Kinderarbeit. Sie ist ein unerlässlicher Teil des „S“ und „G“ in der ESG-Kennzahl und liefert Informationen zur sozialen Verantwortung und zum Führungsverhalten von Unternehmen.

Da es sich hier um eine weichere Kennzahl handelt, die Einkäufern oft verborgen bleibt, kann es schwierig sein, diese direkt zu messen. Über die Plattform sind wir jedoch in der Lage, Ihrem Unternehmen Hinweise zu geben, wo und wann besondere Vorsicht und Sorgfalt angeraten sind.

traceability

Rückverfolgbarkeit

Dies ist die Möglichkeit, vielseitige Daten zur Rückverfolgung von Produkten zur Verfügung zu haben, mit einer Reichweite vom Hersteller bis zum Endnutzer. Daten zur Rückverfolgbarkeit sind eine Grundvoraussetzung für die Bereitstellung von Informationen zu Herkunft oder Authentizität eines Produkts – die Möglichkeit, Produkte rückwärts, also vom Verbraucher bis zum Hersteller, zu verfolgen und bei Bedarf auf bestehende Transparenz- und Ereignisdaten zuzugreifen. All dies ist essentiell, um Erkenntnisse zur Produktsicherheit zu erhalten.

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