Der Tradeshift Index of Global Trade Health Q3 2020

Der Index analysiert anonymisierte Daten, die über unsere Plattform fließen, um eine zeitliche Perspektive darauf zu werfen, wie sich externe Ereignisse auf den Business-to-Business-Handel auswirken.

Über 1,5 Millionen Einkäufer und Lieferanten in mehr als 160 Ländern vertrauen auf die technologische Handelsplattform von Tradeshift, um digitalisierte Einkaufs- und Rechnungsinformationen auszutauschen. Mehr als 500 Milliarden US-Dollar an Transaktionen werden jedes Jahr über die Plattform abgewickelt. Die Daten, die diese Transaktionen liefern, vermitteln uns ein einzigartiges Bewusstsein für die Handelsaktivitäten zwischen Unternehmen.

Im Juli veröffentlichten wir den ersten "Tradeshift Index of Global Trade Health" (Nur auf Englisch verfügbar). Der Index analysiert anonymisierte Daten, die über unsere Plattform fließen, um eine zeitliche Perspektive darauf zu werfen, wie sich externe Ereignisse auf den Business-to-Business-Handel auswirken. Unsere Analyse der Handelsaktivitäten im zweiten Quartal lieferte einen Hinweis auf die verheerenden Auswirkungen der durch COVID-19 eingeführten Lockdown-Beschränkungen, gefolgt von einer mäßigen Erholung, nachdem sich die größten Volkswirtschaften der Welt wieder zu öffnen begannen.

Der Index für das Q3 knüpft an die Entwicklung an, wo wir aufgehört haben: Wird die Dynamik der Erholung anhalten?

Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick:

  • Die Handelsaktivitäten stiegen im Vergleich zum Vorquartal um 15,2% über globale Supply Chains hinweg.
  • Die Eurozone war im gesamten Quartal der stärkste und beständigste Performer. Das Transaktionsvolumen in den Supply Chains der Region wuchs in Q3 um 25.7%.
  • Auch das Transaktionsvolumen in den USA lag mit einem Anstieg um 17,2 % im Vergleich zu Q2 über dem weltweiten Durchschnitt. Der Nachholbedarf nach dem Lockdown führte im Juli zu einem Anstieg der Aufträge um 85,5 % gegenüber dem Monatsdurchschnitt in Q2.
  • Die Einzelhandelsaktivität nahm im Vergleich zu den anderen Branchen am stärksten zu. Das Transaktionsvolumen stieg im Juli um 78%, durch die Eröffnung von immer mehr Geschäften. Die Handelsaktivitäten im Nahrungsmittel- und Getränkesektor nahmen im Juli ebenfalls deutlich zu.

Die Muster, die wir in unseren Daten sehen, werden umso wertvoller, je mehr wir sie mit anderen Daten von Drittanbietern und Experteneinblicken kombinieren, auf die wir im Laufe dieses Berichts zurückgreifen werden.

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